Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Am 01. Juli 2020 startete ich mit meinem kostenfreien Newsletter CHINAHIRN. Hier geht es um China, und zwar nur um China. Dieser Newsletter ist ein privates Low-Budget-Projekt, finanziell wie inhaltlich unabhängig. CHINAHIRN hat ein schlichtes, klares Layout und besteht aus vier Rubriken, die sich überwiegend aus Texten, aber auch – wenn angebracht – aus Videos und Podcasts speisen werden.  

In der Rubrik Namen + Nachrichten
werden interessante News der vergangenen Woche aus den Bereichen Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommentiert und eingeordnet.

Die Rubrik Lesen + Hören
verweist auf interessante Aufsätze, Bücher,
Dokumente, Filme, Podcasts und Studien.

Unter Termine + Orte
finden sich Hinweise auf China-relevante Veranstaltungen
in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Tipps zum Essen + Reisen
gibt es schließlich in der gleichnamigen Rubrik.

Dies soll ein Newsletter für die deutschsprachige China Community sein und hoffentlich werden.  Das heißt auch: Ich bin auf Ihre Mitarbeit angewiesen und bin für jeden Beitrag, Kommentar und Tipp dankbar.
Email: mail@chinahirn.de


Wolfgang Hirn ist der Kopf von CHINAHIRN.


Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre und Politischen Wissenschaften an der Universität Tübingen stieg er in den Wirtschaftsjournalismus ein.  Er begann beim Kölner Stadt-Anzeiger, wechselte dann zur Wirtschaftswoche, für die er unter anderem Korrespondent in Brüssel war. Fast 35 Jahre schrieb er aber für das manager magazin, für das er bis zu seiner Pensionierung Ende August 2019 arbeitete. Seit 1986 reist Hirn regelmäßig nach China.

Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter den Bestseller „Herausforderung China“, der 2005 im S. Fischer Verlag erschien.
Zuletzt schrieb er über „Chinas Bosse“ (Campus Verlag, 2018).  Im selben Verlag erschien am 11. März 2020 sein neues Buch über „Shenzhen – Weltwirtschaft von morgen“. Hirn lebt und schreibt  in Berlin.

NAMEN + NACHRICHTEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping reist schon seit fast zwei Jahren nicht mehr ins Ausland, aber er schickt seine Emissäre. So waren in den vergangenen Tagen nahezu unbemerkt von Medien und…

POLITIK I Der Koalitionsvertrag und China

178 Seiten umfasst der Wunschkatalog, sorry: Koalitionsvertrag. Erst gegen Ende des umfangreichen Werkes findet sich – wie nach den Sondierungs- und Koalitionsgesprächen fast nicht anders zu erwarten war – das Kapitel über…

GESELLSCHAFT I Begehrte Beamtenjobs

Am vergangenen Sonntag, dem 28. November, war es mal wieder soweit. In 77 chinesischen Städten strömten über 1,4 Millionen junge Leute in große Hallen an Behörden, Schulen und Universitäten. Dort mussten sie…

WISSENSCHAFT I Selbstzweifelnde Sinologen

Imke Vidal berichtet von der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS), die am 19./20. November in Freiburg unter dem Motto „Wissensasymmetrien- China als Akteur und Objekt (globaler) Debatten“ stattfand. Das Thema…

LESEN + HÖREN

ARTIKEL I Chinas Covid-Strategie

Was wäre eigentlich passiert, wenn China eine so laxe, zum Teil irrlichternde Corona-Strategie gefahren hätte, wie einige westliche Länder? Eine sehr interessante, wenn auch hypothetische Frage, die vier Forscher des Chinese Center…

ARTIKEL I Kein Kollaps

Manche China-Experten interpretieren Xi Jinpings Aktivitäten der vergangenen Monate (Angriff auf die Techno-Konzerne, aggressiveres Verhalten gegenüber Taiwan und diversen Staaten) als Zeichen von Schwäche oder sprechen gar von einem bevorstehenden Kollaps der…

ARTIKEL I Von Japan lernen?

Für Noah Barkin, der in Berlin für die Rhodium Group die europäisch-chinesischen Beziehungen analysiert (siehe CHINAHIRN 30), ist eine der größten außenpolitischen Herausforderungen der neuen deutschen Regierung „to find the right balance…

ARTIKEL I Die gelbe Gefahr 2.0

Am 27. Juli 1900 hielt Kaiser Wilhelm II in Bremerhaven seine berühmte Hunnenrede, als er das deutsche Ostasiatische Expeditionskorps Richtung China verabschiedete. Es war eine zutiefst militaristische und rassistische Rede eines Monarchen,…

TERMINE + ORTE

AUSSTELLUNGEN

La Chine. Die China-Sammlung des 18. Jahrhunderts im Dresdner Kupferstich-Kabinett (bis 13. Februar 2022) Residenzschloss, Taschenberg 2, Dresden; täglich 10-17 Uhr (außer Dienstag) In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts herrschte in…

RÜCKBLICK I Wie war es?

Sie kennen sich seit 1973. Damals waren Reinhard Bütikofer (heute Europaabgeordneter der Grünen) und Thomas Heberer (Senior Professor an der Uni Duisburg-Essen) – beide maoistisch angehaucht – noch ziemlich einer Meinung. Heute…

AUSSTELLUNGEN

Geister, Geld und Kindersegen – Chinesische Wertvorstellungen in volkstümlichen Holzdrucken (bis 27. März 2022) Art:Futurum, Gerhart-Hauptmann-Straße 3, Nordhausen/Thüringen, Öffnungszeiten: jeweils sonntags von 11-17 Uhr, www.artfuturum.com Elisabeth Kurz kam vor rund 40 Jahren…

RÜCKBLICK I Wie wars?

Wie geht es mit der deutschen China-Politik nach der Bundestagswahl weiter? Diese Frage diskutierten bei einer Veranstaltung des China Netzwerks Baden-Württemberg (CNBW) vier Baden-Württemberger, und zwar Klaus Mühlhahn (Zeppelin Universität), Wolfgang Stopper…

ESSEN + REISEN

Conrad Ziesch: Meine Lieblingsessen sind…

…gebratener Blumenkohl (ganguo hua cai), gebratener Schweinebauch (huiguo rou) und Eier mit Tomaten (fan qie chao dan), Die ersten beiden Gerichte sind definitiv aus Sichuan, letzteres ist eines der simpelsten, aber schmackhaftesten…

CHINAHIRN isst in London…

…gleich vier Restaurants.London hat die höchste Chinese Community von allen britischen Städten. Ein Drittel der britischen Chinesen lebt im Großraum London. Das sollte sich eigentlich auf die Authentizität und Qualität der Restaurants…