ARTIKEL I Cotti

Seit Januar ist die chinesische Kaffeehauskette Cotti auch in Deutschland vertreten. An insgesamt 12 Standorten – darunter vier in Berlin, die anderen in Nordrhein-Westfalen – werden verschiedene Kaffees zu sehr günstigen Preisen angeboten.  Über den Markteintritt der Chinesen wurde damals viel berichtet, auch in CHINAHIRN (8. März). Nun macht das Unternehmen weitere Schlagzeilen, aber jetzt eher mit negativem Touch. Die taz (19. Mai) berichtet von einem „Aufstand der Edlen“. So nennt sich eine WeChat-Gruppe von Cotti-Mitarbeitern, die mit ihren Arbeitsbedingungen in den Cotti-Filialen unzufrieden sind. Sie berichten dort vom Einsatz von Überwachungskameras, der Unterschreitung von vereinbarten Regelstundenzeiten und nicht bezahlten Überstunden. Einige der Mitarbeiter – darunter viele chinesische Studierende, die sich etwas dazu verdienen wollen – wehren sich nun gegen diese Bedingungen. Deshalb haben sie sich zum „Aufstand der Edlen“ zusammengetan. Die Geschäftsleitung der deutschen Cotti-Filialen hat mit ersten Entlassungen reagiert. Auf Anfragen der taz zu den Vorwürfen reagierte das Management nicht. Gute PR-Arbeit sieht anders aus.

Info:

Hier der taz-Artikel: https://taz.de/Arbeitsbedingungen-bei-Cotti-Coffee/!6180162/

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