Was in der neuen Ausgabe von „Internationale Politik“ steht

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Internationale Politik lautet das Titelthema „Heimliche Herrscher – Wie Tech-Eliten Weltpolitik machen“. Damit sind vor allem die amerikanischen Tech-Milliardäre wie Elon Musk, Mark Zuckerberg, Peter Thiel, Jensen Huang und Sam Altman gemeint, deren Einfluss auf Trump gewaltig ist. Anders ist es in China. Dort führt Xi Jinping die heimische KI-Elite an der kurzen Leine, wie Kai von Carnap und Valentin Weber in ihrem Beitrag „Genosse Xi und die KI-Bosse“ schreiben. Sie urteilen: „Peking beschreitet einen anderen Pfad als Washington: berechenbarer, aber mit eindeutigem Kontrollanspruch.“

Ein weiterer Artikel im Heft befasst sich mit den besorgniserregenden Schuldenständen in China und den USA. Heribert Dieter (Uni Potsdam) argumentiert in seinem Beitrag „Die verschuldeten Rivalen“, dass beide Länder über ihre Verhältnisse lebten und auf eine Schuldenkrise zusteuern würden. Beide Staaten würden fiskalpolitisch mit dem Rücken zur Wand dastehen. Deshalb könne man weder von China noch von den USA in absehbarer Zeit positive Impulse für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen erwarten. 

Auf die veränderte Rolle Chinas in Ungarn nach dem Machtwechsel geht Ivana Karásková (AMO Thinktank in Prag) ein. Sie sieht ein „pragmatisches Rekalibrieren“ der ungarischen China-Politik unter Péter Magyar. Ihr Fazit: „China wird weiterhin wirtschaftlich wichtig für Ungarn sein; die politischen Beziehungen dürften aber sehr viel gewöhnlicher werden.“

Info:

Hier geht es zur neuen Ausgabe von Internationale Politik: https://internationalepolitik.de/de/heimliche-herrscher

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