Das Reisen von Studierenden und Wissenschaftlern ist schwieriger geworden und bedarf sorgfältiger Planung. Deshalb sind nützliche Ratgeber hilfreich. Einen veröffentlichte gerade der US-China Education Trust (USCET) mit dem Titel „Resource Hub for U. S. Academic Travel in China“. Er versteht sich als „a clear, practical guide for Americans who are planning or considering academic travel to China, including students, scholars, faculty, and others working in educational or research settings”. Obwohl die Zielgruppe amerikanische Akademiker ist dieser Ratgeber auch für europäische Studierende und Wissenschaftler hilfreich, denn auch sie sind – vielleicht nicht so stark wie ihre amerikanischen Kollegen – von den Restriktionen im akademischen Austausch betroffen. Dieser hat sich in den vergangenen 25 Jahren sehr verändert. In den 2000er Jahren und den beginnenden 2010er Jahren hat sich der Austausch schnell entwickelt. Aber heute sei „China’s academic environment more restrictive than in the past”, heißt es in dem USCET Papier. Diese “environment is shaped less by a single policy shift than by a changed geopolitical baseline”. Die Autoren des Papiers zitieren zwei Umfragen unter rund 500 amerikanischen Wissenschaftlern, die in China geforscht haben: „They find that overtly repressive experiences are uncommon but real, and that constraints more often take the form of barriers to access rather than direct confrontation.” Trotz aller Probleme kommt der Ratgeber zu dem Schluss: “Academic travel remains possible“. Doch die Reise muss sehr sorgfältig vorbereitet werden. Und dabei leistet das 28 Seiten starke Papier wertvolle Hilfe. Insbesondere das dritte Kapitel „Operational toolkit“ ist zu empfehlen, das viele praktische Tipps bereithält – auch für Nicht-Akademiker, die nach China reisen wollen.
Info:
Hier kann man den Report „Resource Hub for U. S. Academic Travel in China“ downloaden: https://uscet.org/resource-hub/