Stephan Ruppert ist interkultureller Kommunikationsberater. In dieser Funktion bewegt er sich zwischen beiden Welten – der chinesischen und der deutschen. Und das gedanklich wie physisch. Gerade war er mal wieder auf Reisen in China und hatte ein paar Minuten Wartezeit am Flughafen in Shanghai, um ein paar praktische Tipps für China-Reisende – egal, ob privat oder dienstlich unterwegs – in seinen Laptop zu schreiben. Vor der Einreise sollte man seine Digital Arrival Card schon vorher ausfüllen, dann sei man in weniger als drei Minuten durch die Immigration. Ruppert: „Ich bin noch nie in ein Land außerhalb des Schengen-Raumes so formlos eingereist.“ Für das Smartphone empfiehlt er die virtuelle SIM-Card von Airalo. Er urteilt: „Einfach, kostengünstig, riesige Datenpakete und 100 Prozent stabil.“ Mit einer virtuellen SIM-Card komme man fast überall auch ohne VPN an alles im Internet ran. Für den Laptop oder das Tablet empfiehlt er Astrill. Da in China fast nicht mehr bar bezahlt wird, solle man am besten schon zuhause Alipay mit der Kreditkarte verbinden. Die Taxi-App Didi sei damit auch gleich integriert und könne ohne Chinesisch-Kenntnisse spielend bedient werden. Zur Orientierung benötige man mehrere Apps (Apple, Google, Maps.me und AMAP), da keine App alle Orte findet. Aber eine dieser Apps würde immer funktionieren. Da man in China stets ein funktionierendes Smartphone benötige, sei eine Powerbank unbedingt notwendig. Ruppert gibt dazu den wichtigen Hinweis, dass man bei innerchinesischen Flügen nur Powerbanks mit an Bord nehmen darf, die das neue CCC-Symbol haben. Diese Powerbanks gebe es derzeit nur in China zu kaufen. Fast überflüssig am Schluss zu betonen, dass WeChat ein Muss ist. Die darin eingebaute Übersetzungsfunktion mache das Chatten sehr einfach, schreibt Ruppert. Gute Reise!
Info: Hier der Link zu Rupperts Linkedin-Beitrag: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7446108049850916864/?originTrackingId=%2FLFH07%2FBb5NDJGvx%2FVcxQw%3D%3D