Die Redaktion des amerikanischen Online-Magazins China Books Review gibt in unregelmäßigen Abständen eine kurze Liste von empfehlenswerten China-Büchern heraus. Diesmal hat das Team um Alec Ashfolgende fünf Bücher ausgewählt:
- Logan Wright: Broken China – How the Economic Miracle Shattered and What it Means for the World (Polity). Wright, Partner beim Beratungsunternehmen Rodium, sieht vor allem die Schulden als großes Problem Chinas an, prophezeit aber trotz des Titels keinen Zusammenbruch des Systems.
- Xiaolu Guo: Everyday Tang: On What We Can Learn from a Dynasty (Notting Hill Editions). 2024 unternahm sie zusammen mit ihrer Tochter eine Reise beginnend in Xi´an, damals die Hauptstadt in der Tang Dynastie. Das Buch ist eine kurze „historical reflection“ dieser Dynastie (618-907).
- Ronald C. Po: The Camphor War – Taiwan in the Age of Imperial Realignments (Columbia University Press). Camphor ist ein Öl, das in Arzneien verwendet wird. Es wurde im 19. Jahrhundert auf Taiwan angebaut. Die Briten versuchten, das Monopol zu brechen. Po (Historiker an der London School of Economics) schriebt über diesen „forgotten war“.
- Steve Tsang und Olivia Cheung: China´s Global Strategy under Xi Jinping (Oxford University Press). Die Autoren, beide am SOAS in London lehrend, versuchen, Xi Jinpings Traum der nationalen rejuvenation zu deuten, und kommen zu dem Ergebnis, „that China seeks to assertively reshape the international order in its own image“.
- Michael Dillon: Shanghai – The Story of China´s Most Dynamic City (Yale University Press). Siehe dazu weiter unten der Hinweis auf einen Podcast mit Michael Dillon.
Info:
Hier der Artikel mit den fünf Empfehlungen in China Books Review: https://chinabooksreview.com/2026/10/13/ncb-school/