Chinas Engagements in Industrieparks hat in den vergangenen Jahren weltweit deutlich zugenommen. Das zeigt ein Tracker, den der Council on Foreign Relations (CFR) soeben veröffentlicht hat. In der interaktiven Karte werden 194 Projekte aufgeführt, wovon 145 operational sind. Die meisten Industrieparks mit chinesischer Beteiligung liegen in Sub-Sahara Afrika, nämlich 44. An zweiter und dritter Stelle stehen Südostasien (33) und Zentralasien/Südasien (20). In Europa (ohne Russland) ist China nur in zehn Industrieparks aktiv, darunter zwei in Deutschland (Bremerhaven und Parchim). Zongyuan Zoe Liu (CFR) sieht einen klaren Trend, dass sich China vor allem „in emerging economies and middle-income countries“ engagiere. Als „notable projects“ nennt sie drei Industrieparks, die alle in der Nähe von Häfen liegen: Colombo (Sri Lanka), Gwadar (Pakistan) und Kyaukhyu (Myanmar).
Info:
Hier die interaktive Landkarte des CFR: https://www.cfr.org/articles/tracking-chinese-investments-in-overseas-industrial-parks?utm_campaign=DailyNewsBrief2026Apr3&utm_content=20260403&utm_medium=email&utm_source=dailybrief&utm_term=DailyNewsBrief