Katie Zacharia (42) ist neue Pressesprecherin im Weißen Haus. Sie ist damit Nachfolgerin von Press Secretary Karoline Leavitt. Zacharia arbeitete zuletzt als Kommunikationsberaterin bei der Trump Media and Technology Group. Die gebürtige Kalifornierin hat eine chinesische Vergangenheit. Die Juristin arbeitete nach ihrem Studium im Beijinger Büro der chinesischen Kanzlei Zhong Lun, wo sie als sogenannter Outside Counsel die Weltbank in China beriet. Während ihrer Zeit in Beijing soll sie sich auch in einer NGO engagiert haben, die sich um Kinder von Wanderarbeitern gekümmert hat.
Judy Shelton (72), amerikanische Währungsexpertin, wechselt ins US-Finanzministerium. Dort soll sie Amtsinhaber Scott Bessent in Währungsfragen beraten „with a particular focus on evaluating financial conditions in China“ (so das US Treasury). Shelton gilt als eine Kritikerin der chinesischen Währungspolitik. Sie wirft Beijing Währungsmanipulation vor, um die Exporte zu begünstigen.
Tim Cook (65), Chairman von Apple, befindet sich derzeit auf seiner dritten China-Reise in diesem Jahr. Cook, der vor kurzem sein Amt als CEO an John Ternus abgab, war vergangenes Wochenende erst in Guangdong, wo er dessen Governor Meng Fanli traf und ihm versprach, weiter in der Provinz zu investieren. Anschließend sprach er am Montag in der Großen Halle des Volkes mit Vizepremier He Lifeng. Danach leitete er als Vorsitzender die Sitzung des Beirats der Tsinghua University School of Economics and Management. Und nebenbei promotete er auch noch bei Besuchen von Apple Stores das neue faltbare Smartphone Apple Duo.
Song Li, chinesische Ärztin, bewirbt sich um den Posten des Generaldirektors der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Amtszeit des derzeitigen WHO-Chefs, Tedros Adhanom Ghebreyesus, endet im August nächsten Jahres. Song Li arbeitet seit über 20 Jahren in der chinesischen National Health Commission, derzeit leitet sie dort die Abteilung Mutter und Kind. Um die Stelle des WTO-Generaldirektors bewerben sich neben ihr noch sechs weitere Kandidaten.
Zhou Xianwang (64), ehemaliger Bürgermeister von Wuhan, wurde wegen Korruption zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Als die weltweite Covid-Epidemie in Wuhan ausbrach, war er dort Bürgermeister und versuchte damals zu Beginn eher zu vertuschen als aufzuklären. Insgesamt soll Zhou zwischen 2003 und 2025 Bestechungsgelder in Höhe von 60,5 Millionen Yuan (rund neun Millionen Dollar) angenommen haben.