BÜCHER I Taiwan

In den vergangenen Monaten sind einige Bücher aus Taiwan weltweite Bestseller geworden. Das war für die Kulturredaktion des Deutschlandfunks Anlass für die Frage: Warum boomen taiwanische Bücher? Antworten gab Katharina Borchardt in der Sendung „Lesart“ (8. Juli). Seit 10, 15 Jahren sei taiwanische Literatur raus aus der Nische, sagt sie. Weil Taiwan mittlerweile im Fokus der Weltöffentlichkeit stehe und auch immer mehr Medien Berichterstatter in Taiwan hätten. Werke aus Taiwan würden langsam auch die großen Literaturpreise gewinnen. „Travelogue“ von Yang Shuang-zi (erschein Anfang 2027 bei DuMont in Deutsch) sei zum Beispiel ein Riesenerfolg. Als Einstieg in die taiwanische Literatur empfiehlt sie drei Bücher: die Anthologie „Zwischen Himmel und Meer“ von Thilo Diefenbach (2022) sowie die Romane „Zwei Bäume machen einen Wald“ von Jessica Lee (Matthes & Seitz, 2020) und „Geisterdämmerung“ von Kevin Chen (Matthes & Seitz, 2025). Aber auch Krimis seien ein beliebtes Genre, sagt Borchardt. „Sehr, sehr spannend“ sei „Das Parfüm des Todes“ von Katniss Hsiao (Suhrkamp), aber auch „Dunkle Gewässer“ von Ping Lu (Drachenhaus).

Info:

Hier kann man die Sendung „Lesart“ nachhören:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zwischen-himmel-und-meer-warum-boomen-taiwanische-buecher-100.html

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