Dass China bei den Seltenen Erden ein Fast-Monopol hat und diese Rohstoffe inzwischen als Druckmittel in den Handelskonflikten vor allem mit den USA einsetzt, ist bekannt. Droht nun aber auch ein ähnliches Szenario bei Pharmaprodukten? Ein Report des amerikanischen Thinktank Council on Foreign Relations (CFR) befürchtet genau das: „The US (and just about every other nation) faces a growing risk that China will deliberately withhold essential pharmaceutical inputs as a tool pf economic or political coercion, as China has done with rare-earth critical minerals”. Der Report zeigt auf, bei welchen Pharmaprodukten derzeit die Abhängigkeit am größten ist und in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch wachsen könnte. Unter anderem werden Antibiotika, Blutverdünner wie zum Beispiel Heparin genannt. Beschrieben wird auch das Szenario, wie China seine Dominanz ausnutzen könnte. Schließlich werden Wege aufgezeigt, wie die USA ihre zum Teil selbst verschuldete Abhängigkeit verringern könnte.
Info:
Hier kann man den Report „The Pharma Choke Point“ herunterladen: https://www.cfr.org/reports/the-pharma-choke-point