Vor einem Jahr erschreckte das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek die Fachwelt. Fast aus dem Nichts meldete sich das Startup-Unternehmen aus Hangzhou mit einem Large-Language Model (LLM), das fast so gut war wie die bis dato führenden Chatbots aus den USA. Viele sprachen von einem Sputnik-Schock für die USA, analog zu der Situation anno 1958, als die Russen die USA mit ihrem ersten Flug in das All überraschten und schockten. Wie sieht es knapp ein Jahr nach dem erneuten Sputnik-Moment aus? Dazu hat die Stanford Universität einen Policy Brief vorgelegt: „Beyond DeepSeek: China‘s Diverse Open-Weight AI Ecosystem and Its Policy Implications.“ Die fünf Autoren Caroline Meinhardt, Sabina Nong, Tatsunori Hashimoto, Graham Webster und Christopher D. Manning kommen dabei zu dem Schluss: “After years of lagging behind, Chinese AI models – especially open-weight LLMs – seem to have caught up or even pulled ahead of their global counterparts in advanced AI model capabilities and adoption.” Insbesondere haben sie vier “notable Chinese language model families“ untersucht: DeepSeek R 1, Qwen (Alibaba), Kimi-K2 (Moonshot) und GLM-4.5 (Z.ai).
Info:
Hier der Policy Brief der Stanford University: https://hai.stanford.edu/policy/beyond-deepseek-chinas-diverse-open-weight-ai-ecosystem-and-its-policy-implications