Auslandskorrespondenten in China heraus. Und jedes Jahr ist es das gleiche (Klage-)Lied: Ihre Arbeitsbedingungen entsprächen nicht internationalen Standards. Das sagen 94 Prozent der Befragten. Im Februar und März dieses Jahres antworteten 89 der 176 Mitglieder auf entsprechende Fragen des FCCC. Heraus kam dabei auch, dass sich das Spektrum der sensiblen Themen erweitert habe. Inzwischen zählten dazu auch Wirtschaftsthemen – neben den bekannten Tabuthemen wie Tibet und Xinjiang. Bei Reisen in diese Gebiete hätten zwei Drittel der Korrespondenten „intensive Überwachung und Schikanierung“ erfahren. Die Korrespondenten beklagen, dass es immer schwieriger werde, mit Chinesen ins Gespräch zu kommen. Viele hätten Angst, mit ihnen zu sprechen. Und die, die es tun, bekämen häufig Probleme. So gab ein Drittel der Befragten an, dass eine ihrer Quellen schikaniert, festgenommen oder zu Vernehmungen vorgeladen worden sei. Auch der Druck auf die chinesischen Mitarbeiter, auf die viele Korrespondentenbüros angewiesen sind, habe zugenommen.
Info:
Hier kann man den Bericht des FCCC herunterladen: https://fccchina.org/2026/07/13/media-freedoms-report-2025-the-new-abnormal/