DOKU I UNDP-Bericht

Im vergangenen Jahrzehnt haben sich einige soziale Indikatoren Chinas deutlich verbessert. Das stellt ein Bericht des United Nations Development Programme (UNDP) fest, der zusammen mit dem China Institute for Development Planning und dem Institute for Circular Economy an der Tsinghua Universität erstellt worden ist. Danach erhöhte sich das verfügbare Einkommen der Chinesen von 12 500 auf 39 200 Yuan. Rund 400 Millionen Chinesen seien dadurch in die Mittelschicht aufgestiegen. Das sei die „middle-income group“ der Welt. Auch im Bildungssektor gab es Fortschritte. Die durchschnittliche Schulzeit beträgt inzwischen acht Jahre. Die Zahl der Schüler, die eine weiterführende Schule besuchen, habe deutlich zugelegt. Und vielleicht der wichtigste Indikator: Die Lebenserwartung ist von 74,8 auf 78,6 Jahre gestiegen. In dem UNDP-Report „Monitoring China’s Human Development” werden aber trotz aller Erfolge auch strukturelle Herausforderungen aufgelistet, wie zum Beispiel das sich verlangsamende wirtschaftliche Wachstum, die nach wie vor hohen regionalen Unterschiede in der Entwicklung des Landes sowie einige Umweltprobleme („inefficient and extensive energy use“ und „groundwater pollution“). Zur Verbesserung der Situation macht der Report mehrere Vorschläge, unter anderem fordert er eine Verbesserung des Systems der Krankenversicherung, eine Steuerreform, die die Einkommensunterschiede verringern soll, sowie den Auf- und Ausbau einer Kreislaufwirtschaft.

Info:

Hier kann man den UNDP-Report downloaden: https://www.undp.org/sites/g/files/zskgke326/files/2026-04/phdi_report_final.pdf

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