Chinas Autohersteller mutieren zunehmend zu KI- und Robotikfirmen. Über diesen Trend berichtet Henrik Bork in einem Artikel für die Zeitschrift Automobil-Industrie. „Rund 20 chinesische OEMs setzen auf die Konvergenz von Auto- und Robotikindustrie“, schreibt Bork. Alle hätten sie große Ambitionen. Chery habe den Anspruch, eine „globale KI-Technologiefirma“ zu werden. Geely plane, zum „größten Robotikhersteller Chinas und der Erde“ zu werden. Auch Changan und GAC haben eigene Robotikunternehmen gegründet. Pionier dieser Bewegung sei das Unternehmen Xpeng. Sein Gründer He Xiaopeng hat in den vergangenen Jahren viel Geld in KI und Robotik gesteckt. Auch Li Xiang, Gründer von Li Auto, sei deshalb voll auf diesem Trend, schreibt Bork. Für Li sei zum Beispiel der neue L9 eher eine Art „Companion-Roboter“ denn ein Fahrgerät. Das neue Auto entwickle sich – so Li – „von einem passiven Werkzeug zu einem aktiven Partner“. Es erkenne den Nutzer, verstehe ihn und erfülle dessen Wünsche proaktiv.
Info:
Hier der Artikel von Henrik Bork in Automobil-Industrie: https://www.automobil-industrie.vogel.de/china-oems-vom-autohersteller-zur-ki-firma-robotik-a-414f420f617e820948d98f94c7619720/