WER WAS WO

Jensen Huang (63), Gründer und Chef des amerikanischen Chipherstellers Nvidia, soll Opfer einer chinesischen Spionin gewesen sein. Das berichtete The New York Times in einem groß aufgemachten Artikel vom 29. Oktober. “Nvidia Chief Seen as Target of Chinese Spy Plot”, lautet die Überschrift über den Artikel, für den sechs Reporter des Blattes recherchiert haben. Die mögliche Spionin soll Alice Huang gewesen sein. Die chinesische Staatsbürgerin Huang arbeitete in Singapur für das Unternehmen Megaspeed und hatte in dieser Funktion Kontakt mit Nvidia und Jensen Huang. Sie soll organisiert haben, dass hochwertige und auf der US-Sanktionsliste stehende Nvidia-Chips via Südostasien nach China gelangten. Außerdem soll sie Geheimnisse aus Gesprächen mit Jensen Huang nach Beijing weitergeleitet haben. Darüber sollen die Geheimdienste auch schon vor einem Jahr Präsident Donald Trump unterrichtet haben, der jedoch nichts unternahm. Jensen Huang gilt als wichtiger Buddie Trumps. Kürzlich beim US-Besuch Xi Jinpings saß Huang beim Bankett mit am Tisch der Präsidenten. Jensen Huang ließ über seine Presseabteilung verbreiten, „meeting with customers are part of CEO’s job. Jensen talks with thousands of customer executives every year. Megaspeed received ordinary business information – not restrictive Nvidia trade secrets – and zero information relevant to national security.”

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