ARTIKEL I US-Exportkontrollen befeuern Chinas Chip-Entwicklung

In der technologischen Auseinandersetzung der USA mit China spielen Chips eine ganz große Rolle. Die USA sehen sich dabei im Vorteil. Man denke nur an Nvidia, das wertvollste Unternehmen der Welt, das die hochwertigsten Chips herstellt. China hinkt da hinterher, auch weil die amerikanischen Präsidenten – erst Biden, dann Trump – diverse Exportverbote initiierten, damit China nicht in den Besitz dieser Chips kommt. Aber ist die Strategie aufgegangen? Einer der Kritiker dieser Strategie ist Rakesh Kumar, Professor für Computerwissenschaften an der University of Illinois. Er steht im Mittelpunkt eines Artikels, den Nicholas Gordon im amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes (16. Oktober) geschrieben hat. Dort beschreibt Gordon, Asian-Korrespondent mit Sitz in Hongkong, den Aufstieg der chinesischen Chip-Industrie, die inzwischen der amerikanischen Konkurrenz immer näher rücke. Das sei eine Folge der amerikanischen Sanktionen wird Rakesh Kumar in dem Artikel zitiert: „By cutting off, Washington gave Beijing every reason to build its own alternatives.“ Die Exportkontrollen hätten also das Gegenteil bewirkt. Statt die chinesische Chipindustrie klein zu halten, wurde diese immer besser. Bestes aktuelles Beispiel: Das Shanghaier Unternehmen ChangXin Memory Technologies (CXMT) hat bei Memory Chips aufgeholt und zählt inzwischen zu den besten Herstellern der Welt.

Info:

Hier kann man den Forbes-Artikel von Nicholas Gordon lesen: https://fortune.com/2026/10/16/china-chip-export-controls-failed-rakesh-kumar/

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