BUCH I Xinjiang

Es ist zwar ein bisschen ruhiger geworden um Xinjiang, die autonome Region im tiefen Westen Chinas. Aber das soll nicht bedeuten, dass man sich weniger mit dieser Gegend beschäftigen soll. Im Gegenteil: Wir wissen viel zu wenig über dieses seit Jahrhunderten umstrittene Grenzgebiet zwischen Zentralasien, Russland, der Mongolei und China. Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Horizon Europe finanzierter Workshop in der Staatsbibliothek zu Berlin im Juli 2025 versammelte eine Schar von renommierten Xinjiang-Experten aus der ganzen Welt, um sich besser zu vernetzen, aber auch um Informationen über diese inzwischen für Wissenschaftler schwer zugängliche Region auszutauschen. Die Beiträge dieses Workshops wurden nun in einem Sammelband veröffentlicht mit dem Titel „Transactions in Xinjiang: Cultural, Socio-Economic, and Historical Sources on the Chinese Western Regions (1750-1976)“. Herausgegeben wurde der Band von Aysima Mirsultan (Staatsbibliothek zu Berlin) und Christine Moll-Murata (Ruhr-Uni Bochum). 13 Wissenschaftler beleuchten diesen Zeitraum aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln. Wer tief in die jüngste Geschichte Xinjiangs eintauchen will, hat hier ein ideales Fundwerk.

Info:

Den Sammelband kann hier heruntergeladen werden: https://repository.crossasia.org/servlets/MCRFileNodeServlet/crossasia_derivate_00000626/Transactions%20in%20Xinjiang%202026.pdf

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