WER MACHT WAS I China Schul-Akademie

China ist nach wie vor in vielen Schulen ein Randthema. Sowohl im Geschichtsunterricht als auch in der Sozialkunde – oder wie immer auch die politische Schul-Bildung in den einzelnen Bundesländern genannt wird – kommt China nur am Rande vor. Es fehlt an Unterrichtsmaterialen und an lernwilligen Lehrern, die sich für das Land interessieren. Beide Defizite versucht seit mehreren Jahren die China Schul-Akademie an der Uni Heidelberg zu beheben. Das Team um Professorin Barbara Mittler bietet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekts Lernmaterialien und Fortbildungen für Lehrer an (siehe auch CHINAHIRN, 9. November 2020). Demnächst steht wieder eine solche Fortbildungsreihe für Lehrer an. Gestartet wird die Reihe am 27. Februar mit einem Einführungsvortrag zum Thema „China-kompetent – Zukunftskompetent?“ In den darauffolgenden Veranstaltungen geht es um Sachgebiete. In der 2. Folge „Systemrivalen“ wird das politische System der VR China, aber auch das von Taiwan vorgestellt. Mit kritischen Themen beschäftigt sich Sitzung 3: „Grenzen des (UN-)Sagbaren in der VR China: Zensur, Sozialkreditsystem und die Stimmen uighurischer Akteure“.  Es folgen Sitzungen zur Wirtschaft und zur Geschichte im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In der letzten, der 6. Sitzung, kommen chinesische zivilgesellschaftliche Akteure zu Wort, die in Deutschland leben. Die Sitzungen finden an folgenden Dienstagen jeweils von 16 bis 18 Uhr statt: 12. März, 23. April, 14. Mai, 11. und 18. Juni. Sie sind offen für Lehrer aus allen Bundesländern.

Info:

Mehr über die Fortbildungsreihe der China Schul-Akademie hier:

https://www.china-schul-akademie.de/fortbildungsreihe-seminarkurs2024/

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