Am 7. September 1901, also vor fast genau 125 Jahren, endete der Boxeraufstand mit einem Protokoll, das das noch kaiserliche China zu Reparationszahlungen, politischen Zugeständnissen und symbolischer Demütigung verpflichtete. Die ARTE-Dokumentation „Der Boxerkrieg: Das Ende des chinesischen Kaiserreiches“ zeichnet die Geschichte des Boxeraufstandes nach, der von chinesischen Bauern gegen ausländische Kolonialmächte geführt wurde. Es war ein Krieg, der von extremer Gewalt geprägt war (über 110 000 Menschen kamen ums Leben) und der im Westen – anders als in China – weitgehend vergessen ist. Über die Doku von Minh An Szabó de Bucs und Grit Lederer schreibt ARTE: „Sie zeigt wie leicht Konflikte eskalieren, zivilisatorische Normen missachtet werden – und wie stark der Boxerkrieg das Verhältnis zu China und der westlichen Welt bis heute prägt“. Die Sendung wurde am 1. September ausgestrahlt und ist seitdem in der ARTE-Mediathek zu sehen.
Info:
Hier geht es zur Doku über den Boxerkrieg in der ARTE-Mediathek: