WER MACHT WAS I Regio-China-Projekte

  • Sie haben kryptische Namen und oft seltsame Kürzel. So nennen sie sich ChKoN, ChinaKommMitt, HNC3 oder C-Net RNR. Die
  • Rede ist von regionalen China-Netzwerken, die es seit 2023 gibt und die vom Bundesforschungsministerium finanziell
  • unterstützt wurden. Doch in diesem neuen Jahr 2026 läuft die Förderung aus. Die Sorge geht um, dass die Förderung nicht
  • mehr weiter läuft. Deshalb haben sich Vertreter der Regio-China-Projekte kurz vor Weihnachten in einem Positionspapier zu
  • Wort gemeldet und darin erklärt – so der Titel – „Warum Deutschland regionale China-Kompetenzzentren dauerhaft braucht“. 
  • In acht Punkten legen die Unterzeichner dar, warum es dieser Kompetenzzentren bedarf und welche Folgen die Einstellung der
  • Förderung haben könnte. So wird behauptet, dass ein nationales China-Kompetenznetzwerk regionaler Knotenpunkte bedürfe,
  • „um als operatives Rückgrat Wissen aus der lokalen Praxis einzuspeisen“. Zudem würde eine regionale Expertise passgenaue,
  • praxisnahe Beratung ermöglichen. Ohne eine Verstetigung drohe der Verlust qualitativen Personals und institutionellen
  • Wissens. Zum Schluss ihres Papiers warnen die Autoren: „Der Abbau regionaler Strukturen hätte negative Folgen für
  • Deutschlands Souveränität, Handlungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.“ Unterzeichner des Positionspapiers sind u.a.
  • Philipp Dengel (Bayreuth), Helena Oberdiek (Konstanz), Linus Schlüter (Jena) und Angelika Messner (Kiel).
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  • Info:
  • Hier das Regio-China-Positionspapier in voller Länge:
  • https://www.baychina.de/fileadmin/user_upload/Positionspapier_der_RegioChina-Projekte.pdf
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