Sieben Ökonomen haben eine industrie- und wirtschaftspolitische Strategie für Deutschland vorgelegt. Ihre von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegebene Studie trägt den Titel „Fokussierung, Souveränität und neue Wertschöpfung“. Die Autoren – darunter Klingbeil-Berater Jens Südekum, Sebastian Dullien und Jakob von Weizsäcker – gehen davon aus, dass unser deutsches Wirtschaftsmodell an seine Grenzen gestoßen ist. Die USA und China würden es zunehmend herausfordern. Um gegen diese beiden technologisch führenden Nationen bestehen zu können, fordern sie unter dem Motto „von Breite zu Fokussierung“ eine Industriepolitik, die sich auf vier Wachstumsfelder konzentrieren soll: Maschinen für die Klimaneutralität; Pharma, Biotech, Medizintechnik; Sicherheit, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt; Vertrauenstechnologien. Neben dieser Fokussierung fordern sie außerdem eine schnellere Skalierung im europäischen Markt, die Nutzung der technologischen Chancen durch KI und eine rasche Elektrifizierung für mehr heimische Wertschöpfung.
Info:
Hier kann man die Studie herunterladen: https://www.fes.de/themen/wirtschaft/fokussierung-souveraenitaet-und-neue-wertschoepfung