Zweimal im Jahr führen The Carter Center – eine amerikanische NGO – und die Emory University eine Befragung („China Pulse“) in China durch, um das Verhältnis der Chinesen zu den USA zu erkunden. Zur letzten Umfrage, die zwischen dem 16. April und dem 26. Juni stattfand, liegen nun die Ergebnisse vor. Die öffentliche Meinung zu den USA bleibt überwiegend negativ. Auf einer Skala bis 100 erhalten die USA nur eine 32. Rund drei Viertel der Chinesen betrachten die USA als eine nationale Sicherheitsbedrohung. Diese Einschätzung ist unter den Hochschulabsolventen noch höher. Vor allem die US-Politik gegenüber Taiwan wird als gefährlich angesehen. Neun von zehn Chinesen betrachten die „U. S. interference in Taiwan“ als eine nationale Bedrohung. Trotz dieser negativen Einschätzung ist die große Mehrheit der 2500 Befragten für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Sicherheit. Die Auftraggeber der Umfrage kommentieren das so: „These findings should be read as cause for cautious optimism for those seeking more stable U.S. – China relations.”
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