Pallavi Aiyar (49) war in den Nullerjahren die einzige indische Korrespondentin in China. Sie kam 2002 mit ihrem spanischen Mann nach Beijing, wo sie zuerst Englisch am Beijing Broadcasting Institute lehrte. Dann brach SARS aus und plötzlich waren Berichte aus China gefragt – auch in Indien. Sie arbeitete für den Fernsehsender NDTV und indische Tageszeitungen, darunter The Hindu. Am Ende ihrer China-Zeit schrieb sie ein Buch mit dem Titel „Smoke and Mirrors“. In diesem stellte sie die Frage: „If I could choose , would I rather be born Indian or Chinese.” Sie beantwortete die Frage damals mit einem klaren Bekenntnis zu Indien. Inzwischen lebt sie in Madrid, wo sie unter anderem an der IE Universität unterrichtet. Seit September 2025 ist sie wieder durch China und ihr Heimatland Indien gereist und stellte sich die Frage von einst erneut. In ihrem Newsletter The Global Jigsaw schreibt sie: „Almost two decades on, I am ready to to update my conclusions.” Und weiter: “I am now about to write a sentence that is deeply painful for me to write: Regardless of class and circumstances,I would choose to be born Chinese rather than Indian in today´s world.”
Info:
Hier der Artikel in The Global Jigsaw: https://pallaviaiyar.substack.com/p/why-i-would-rather-be-born-chinese?r=20i3h&utm_campaign=post&utm_medium=web&triedRedirect=true