Die Unterbewertung der chinesischen Währung rückt zunehmend in die politische Diskussion in Europa und den USA. Keith Bradsher nennt in der New York Times (7. Dezember) die niedrige Bewertung des Yuan als „the biggest distortion in the global economy today“. Ein schwacher Yuan begünstigt Chinas Exporte und verteuert aber die Importe. Für europäische Unternehmen ist das keine gute Konstellation. Die Rhodium Group untersuchte in einem zehnseitigen Papier die Auswirkungen des schwachen Yuan auf Europas Wirtschaft. „Malign Indifference: China´s Currency and the Threat to Europe”. Drei Autoren: Camille Boullenois, Gregor Sebastian und Logan Wright. Sie gehen davon aus, dass der Yuan weiter schwach bleiben werde und Europa deshalb vor einer schwierigen Wahl stehe: “Either accept ever-growing exports from China and weaker incentives for localization, or move toward structural action that restricts trade. “
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Hier der Link zur Studie der Rhodium Group: https://rhg.com/wp-content/uploads/2025/12/Malign-Indifference.pdf