ARTIKEL I Nach COP 30

Die Weltklimakonferenz, die kürzlich im brasilianischen Belém stattfand, hatte einen Gewinner: China. „China is dominating the climate disocurse now“, schreibt Johanna Krebs (Merics) in einem Kommentar auf der Homepage des Berliner Thinktanks. Schon rein optisch spürte man die Dominanz Chinas, denn das Land habe nach Gastgeber Brasilien die zweitgrößte Delegation nach Belem entsandt.  „China’s image as a climate actor benefits from the US´s withdrawal and Europe’s dividness”, schreibt Krebs. Waren auf den früheren COPs vor allem die Europäer die Treiber der Diskussion, so waren es diesmal die Chinesen. Ihr Unterhändler Liu Zhenmin kritisierte dabei die EU, die kurz vor der Konferenz ihre umweltpolitischen Ziele reduziert hatte, als „schändlich“. Sich selbst positionierte China als Vertreter der Interessen des Globalen Südens. Aber – so Krebs – “by positioning itself as a defender of Global South interests and criticizing developed countries for abandoning the developing world, China’s government currently also occupies much of the international climate negotiation space and avoids having to justify its own, widely seen as less ambitious climate commitments, untransparent climate finance, or the installation of new coal fired plants”. 

Info:

Hier der Artikel von Johanna Krebs: https://merics.org/en/comment/advocate-global-south-global-provider-green-tech-china-has-come-dominate-climate-discourse

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