STUDIE I Verschwendete Milliarden

China will zur High-Tech-Nation aufrücken. Um das zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren viele ehrgeizige Programme aufgelegt. Und der Staat gibt dafür viel, viel Geld aus, oft in Form von Subventionen für Staatsunternehmen. Aber ist das Geld effizient und produktiv angelegt? Kommt China damit seinem Ziel näher, eine führende Technologiemacht zu werden, näher? Diese Fragen stellten sich die beiden Forscher am ZEW Mannheim, Philipp Boeing und Bettina Peters. Ihre Antworten sind nachzulesen in dem ZEW Expert Brief „A New China Shock? The Untold Story of China´s R&D Subsidies.” Die wichtigste Erkenntnis: Subventionsmissbrauch ist weit verbreitet. In Zahlen: 42 Prozent der Empfänger von F+E-Subventionen haben die Gelder voll oder teilweise für Nicht-Forschungszwecke ausgegeben. Der Untersuchungszeitraum der beiden Forscher belief sich auf die Jahre zwischen 2001 und 2011. Inzwischen soll es auch aufgrund der Anti-Korruptionsbekämpfung besser geworden sein. Deshalb mahnt Philipp Boeing: « Sollten solche Maßnahmen in Zukunft noch besser greifen, wird China ein zunehmend innovativer Wettbewerber auf dem Weltmarkt werden.“

Info:

Den ZEW Expert Brief„A New China Shock? The Untold Story of China´s R&D Subsidies” kann man hier herunterladen.  https://www.zew.de/fileadmin/FTP/ZEWKurzexpertisen/EN/ZEWShortreport_2110.pdf

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