DIM SUM

Bundeskanzler Friedrich Merz wird vom 24. bis 27. Februar nach China reisen. Er wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet werden. +++ China erzielte im vergangenen Jahr einen Rekord-Handelsüberschuss in Höhe von knapp 1,2 Billionen Dollar. Zwar gingen die Exporte in die USA zurück, dafür stiegen sie in andere Regionen. Die Ausfuhren nach Afrika nahmen um 26,5 Prozent zu, nach Südostasien um 14, in die EU um neun und nach Lateinamerika um acht Prozent. +++ Die Beziehungen zwischen Kanada und China scheinen sich weiter zu verbessern. Soeben weilte Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Besuch in China. Es war der erste Besuch eines kanadischen Premiers seit acht Jahren. Chinas Premier Li Qiang sagte: „The China-Canada relationship has achieved a turnaround.“ +++ Der schwedische Möbelhändler IKEA schließt zum 2. Februar sieben Kaufhäuser in China. Danach hat er aber immer noch 34 Häuser im Lande. Die Schließung ist auch eine Folge des zusammengebrochenen Immobilienmarktes. +++ Die Stadt Guangzhou (Kanton) hat einen „Sky-City“-Plan verabschiedet. Danach ist in den nächsten zehn Jahren bis 2035 ein großflächiger Einsatz von Drohnen in der Hauptstadt der Provinz Guangdong geplant. Die Drohnen sollen vor allem in der Logistik, bei Notfällen, aber auch im Umweltschutz zum Einsatz kommen. +++ Seit 15 Jahren gibt es in Österreich für hoch qualifizierte Zuwanderer die sogenannte rot-weiß-rote Karte. Aktuell sind 12 632 solcher Karten ausgegeben. Die größte Gruppe bilden die Chinesen mit 2443 Kartenbesitzern. +++ JD.com und der Robotik-Hersteller Unitree haben im Beijinger Bezirk Chaoyang den ersten Laden für den Verkauf von Robotern eröffnet – darunter auch Humanoiden. +++ Der weltgrößte Batteriehersteller CATL hat in seiner Fabrik in Luoyang (Henan) in großem Maßstab humanoide Roboter eingesetzt, die auch anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben können. Geliefert wurden die Roboter vom Start-Up Spirit AI. +++ Die Deutsche Bahn kauft 3000 neue Busse. Die meisten wurden beim deutschen Hersteller MAN herstellt, aber eine kleinere Anzahl auch beim chinesischen Autobauer BYD. Und fast reflexartig kommen die üblichen Ängste auf. So befürchtet der Grünen-Politiker Konstantin von Notz „das Abschalten ganzer Flotten aus der Ferne.“ +++ Eine neue regionale Fußball-Liga wird im Mai im Nordosten Chinas gestartet: Dongbeichao. Acht Teams aus den drei Dongbei-(Nordost)-Provinzen plus der Inneren Mongolei werden daran teilnehmen. Damit setzt sich auch dieses Jahr ein Trend fort, der im vergangenen Jahr begonnen hat, als sich in mehreren Provinzen abseits des offiziellen Fußballbetriebs sehr erfolgreich regionale Wettbewerbe geründet haben, allen voran in der Provinz Jiangsu.

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