KOLUMNE I Bambusbriefe

Marcus Hernig (58) arbeitet, berät, lehrt, schreibt und lebt in Shanghai. Der Sinologe hat mehrere Bücher geschrieben. Jetzt versucht er sich an kleineren Kunstwerken, die er Bambusbriefe nennt. Vor der Erfindung des Papiers im zweiten Jahrhundert nach Christus hat man in China Briefe, Essays und andere kleine Mitteilungen auf Bambusstreifen geschrieben.  An diese Tradition will er anknüpfen, auch wenn er inzwischen moderne Übermittlungstechniken anwendet. „Meine Bambusbriefe erzählen Bemerkenswertes in der langen Geschichte des Austausches zwischen Ost und West“, schreibt er; „sie handeln von Personen, Werken, Brücken, Ereignissen, Phänomenen, die Ost und West zusammengebracht und gemeinsam bewegt haben.“ In Chinesisch erscheint die monatliche Kolumne in The Paper in Shanghai, in Deutsch auf seiner Homepage.

Die soeben erschienene erste Ausgabe handelt von Goethes „Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten“.

Info:
Hier der Link zu Marcus Hernigs Homepage: https://www.marcus-hernig.de/

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