Im Mai 2016 wurde die chinesische Studentin Li Yangjie in Dessau ermordet. Ein Fall, der in China mehr als in Deutschland Beachtung gefunden hat. Hintergründe zu dieser Tat zeichnet ein zweiteiliger Dokumentarfilm des Senders RTL Zwei nach, der vergangenes Jahr ausgestrahlt wurde. Am 24. April wird dieser Film mit dem Titel „Hass. Hetze. Hoffnung“ nun ausgezeichnet – und zwar mit dem renommierten Grimme Preis in der Kategorie Information & Kultur. Er zeigt exemplarisch den Alltagsrassismus gegenüber asiatisch aussehenden Menschen und prangert die stereotype Sexualisierung asiatischer Frauen an. Regisseurinnen des Films sind Claudia Tuyét Scheffel und Quynh Le Nguyen. Die Doku entstand im Rahmen des „Doku Lab“ von RTL Zwei, in dem der Sender außergewöhnliche journalistische Projekte von jungen Dokumentarfilmern fördert.
Info:
Den Film gibt es hier in der RTL-Mediathek (allerdings gegen Bezahlung): https://plus.rtl.de/video-tv/shows/hasshetzehoffnung-1100003678