REPORT I US-Studierende in China

Nur noch knapp 2000 junge Amerikaner studieren derzeit in China. 2019 waren es noch 11 000. Diese Zahlen nennt der Report „America‘s China Talent Challenge: Investing in Deeper American Understanding of China“. Erstellt wurde der Report von einer Arbeitsgruppe des US-China Education Trust (USCET), der wiederum von der Non-Profit-Organisation F. Y. Chang Foundation unterstützt wird. Den Niedergang der amerikanischen Studierenden in China hält die Arbeitsgruppe für dramatisch. „If this trend continues, we believe the United States will face a critical shortage of grounded Chinese expertise within a decade, as today´s specialists with deep in-country experience retire without replacement.” In dem 18seitigen Report, der unter Federführung von David M. Lampton (em. Professor Johns Hopkins University) erstellt wurde, werden mehrere Gründe für diesen Rückgang genannt. So seien in den USA viele Gelder für den Austausch mit China gestrichen worden. Und viele Studierende sähen einen China-Aufenthalt nicht mehr als karrierefördernd. Im Gegenteil: „Americans worry that time spent in China will negatively impact their ability to be hired for work in the U. S.  government.” Aber auch Chinas Behörden werden kritisiert: “Today‘s China has become  more closed.“ Um wieder zu mehr Austausch zwischen Studierenden und Wissenschaftlern zu gelangen, geben die Autoren acht Empfehlungen. Die erste richtet sich an die USA: “The United States should publicly recognize the need to sustain America’s expertise on contemporary China and signal its support to educational exchange.” Und die zweite ist an China adressiert “to support a working environment for American scholars and researchers”.

Info:

Hier der Report „America´s China Talent Challenge“: https://uscet.org/wp-content/uploads/2026/03/Americas-China-Talent-Challenge_USCET-Working-Group-Report.pdf

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