In rund 15 Staaten hat China in den vergangenen Jahren Parlamentsgebäude oder Präsidentenpaläste gebaut. Insgesamt sollen über 200 Regierungsgebäude in Afrika mit chinesischem Geld entstanden sein. Darüber berichtet Lim Zhan Ting in einer größeren Reportage in ThinkChina, der englischen Zusammenfassung der singapurianischen Tageszeitung Lianhe Zaobao. Er schreibt, dass diese Entwicklung schon in den 60er Jahren begonnen habe. Damals konnten sich viele Staaten kurz nach der Unabhängigkeit keine Regierungsgebäude leisten. Er zitiert Professor Tang Xiaoyang, Afrika-Spezialist an der Tsinghua Uni: „Newly independent states need effective administrative institutions to ensure social stability and economic development. That’s why China begun building government buildings in Africa at a very early stage.” Heute sichert sich China durch diese Bauten auch Einfluss, meint Innocent Batsani-Ncube (Autor des Buches „China and African Parliaments“): „Investment in parliament buildings fulfils one of China’s main foreign policy goals of sustaining long-term political influence in Africa”.
Info:
Hier der Artikel “How China builds influence, one parliament at a time” in ThinkChina: https://www.thinkchina.sg/politics/big-read-how-china-builds-influence-one-parliament-time