WIRTSCHAFT I Auf diese sieben Unternehmen sollte man 2026 achten

Jessie Wu ist Reporterin beim TechNode, einem führenden Medium im Bereich Technologie mit Sitz in Shanghai. Seit Jahren verfolgt Wu die Entwicklung vieler chinesischer Technologie-Unternehmen. In der TechNode-Ausgabe vom 5. Januar wagte sie eine Prognose darüber, auf welche chinesischen Tech-Unternehmen  man in diesem Jahr achten sollte. Sie kam dabei auf sieben Unternehmen: „They may not sit at the center of the hottest trends, but each has strengthened its position within its own field through technology, product and long-term investment.”

  • DJI: Der Drohnenproduzent ist einer der wenigen chinesischen globalen Marktführer. Sowohl bei Drohnen für den Privatgebrauch als auch für die Industrie ist das Unternehmen aus Shenzhen weltweit führend. Doch DJI habe sich längst weiterentwickelt, schreibt Jessie Wu: „DJI is no longer just a hardware company“. Das Unternehmen entwickle sich zunehmend zu einer „imaging plattform company“.
  • Unitree: Der Roboterhersteller habe gezeigt, dass humanoide Roboter kein teures Spielzeug mehr sind, sondern nützliche Helfer im Alltag. Mit seinem Einstiegsmodell für 99 000 Yuan biete Unitree zum ersten Mal einen Humanoiden in einer „more realistic price range“ an.
  • Pop Mart: Mit den Labubu-Figuren hatte Pop Mart im vergangenen Jahr einen Welterfolg. Doch das Unternehmen hat mehr als nur Labubu zu bieten. Sein Portfolio umfasst Molly, Dimoo, PUCKY, Skullpanda, Kiki & Lula. Pop Mart sei – so Wus Erklärung – „focused on understanding shifts in young consumer´s emotions“. Manche Beobachter vergleichen Pop Mart schon mit dem amerikanischen Disney-Konzern.
  • Moore Threads: Das Chipunternehmen aus Beijing hat sich auf das schwierigste Segment im Chip-Business konzentriert: GPU, Graphic Processor Units. Diesen Markt beherrscht Nvidia mit weitem Abstand vor AMD, ebenfalls aus den USA. Das Unternehmen gilt als chinesischer Hoffnungsträger, der in die Phalanx der Amerikaner bei Grafikprozessoren einbrechen will.
  • BYD hat im vergangenen Jahr Tesla als weltgrößten Elektroautobauer abgelöst. Das Unternehmen aus Shenzhen sei „a well-run industrial machine“, urteilt Jessie Wu. Seine Erfolgskomponenten seien „scale, cost control and years of accumulated experience”.
  • CATL: Der weltgrößte Batteriehersteller ist längst kein Unbekannter mehr, auch nicht in Deutschland. Dort hat er in der Nähe von Erfurt ein großes Batteriewerk errichtet, das auch deutsche Hersteller versorgt. Aber CATL sei längst nicht mehr nur ein Batteriehersteller, urteil Wu. Das Unternehmen gehe strategisch „further upstreamn into energy storage, power grids and broader energy systems.“
  • Phantom Blade Zero: Das Computerspiel wird erst am 9. September dieses Jahres gelauncht werden. Aber – so Jessie Wu – „it has a real chance to become another Chinese style-player title seriously discussed by global players, following Black Myth: Wukong”.

Info:

Hier der Artikel von Jessie Wu in TechNode: https://technode.com/2026/01/05/chinas-seven-companies-to-watch-beyond-2025-from-drones-to-games/

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